Interactive classroom - R. Kugler
Die Interactiven Whiteboards sind im Kommen. So lautet das Credo von R. Kugler.
Seine drei Thesen sind:
- Interaktive Whiteboards werden in naher Zukunft zu einem Schulzimmer-Standard werden und die schwarzen Kreidewandtafeln im Klassenzimmer zunehmend verdrängen!
- Interaktive Whiteboards erleichtern den Lehrpersonen einen zeitgemässen medienunterstützten Unterricht!
- Lehrmittelverlage, welche ihre digitalen Materialien mit Mehrwert - u.a. auch für interaktive Whiteboards - aufbereiten, haben einen klaren Wettbewerbsvorteil
Betrachten wir die Anschaffungskosten, so sieht die Zukunft total digital aus. Meistens müssen wir jedoch eine Mischrechnung machen. Und wer wirft schon freiwillig seine gute alte Wandtafel aus der "Schulstube". Ich werde mich im nächsten Jahr um eine gute Mischrechnung bemühen. Tablet Monitor oder Visualizer oder vielleicht sogar ein interaktives Whiteboard.
Solche Äusserungen sind zwar amüsant. Aber das lineare, konsequent logische Lernen darf nicht überall dem hüpfenden Oberflächendenken weichen. Das Buch wird neben dem iPhone und dem hüpfenden Whiteboard immer noch seine Berechtigung haben. Der Computer und seine Kollegen sind nicht Mittelpunkt, sonder Mittel um die Sache auf den Punkt zu bringen. Oder auch kompliziert ausgedrückt:
Die diaktische Qualität oder Wertigkeit eines Mediums lässt sich nicht an den Merkmalen des Mediums selbst feststellen, sondern nur in dem kommunikativen Zusammenhang, in dem das Medium grbraucht wird!
ICT-Lehrmittel - Guido Knaus
Im Worhkshop ICT-Lehrmittel musste ich wieder einmal erfahren, dass für die Oberstufe wesentlich weniger Literatur auf dem Markt ist als für die Primarschule. Unser Oberstufenzentrum ist ein ECDL-Testcenter. Für ECDL verwenden wir die Unterlagen von Herdt sowie Online-Kurse von Bit-Media. Für immersives Lernen möchte ich noch die Lehrmittel Inform@ für die Oberstufe und den Medienkompass, ebenfalls für die Oberstufe, anschaffen.
Lehreroffice für Administratoren - Marco Lengg
Lehreroffice ist das Verwaltungstool für die Lehrperson. Wir verwenden an unserer Schule das Easy-Programm, also die Datenbanklösung. Wir sind vor ca. 2 Jahren auf das Datenbanktool umgestiegen. Anfangs war Lehreroffice Easy noch ziemlich spartanisch eingerichtet. Mit dem neusten Update Ende März 2010, hat es praktisch wieder die Flexibilität der alten lokalen Installation erreicht. Im Einzugsgebiet unserer beiden Oberstufenzentren sind so vom Kindergarten bis Ende Volksschule alle Schülerinnen und Schüler einmal erfasst und können nur noch migriert werden. Die Verwaltungsarbeit und Datensicherheit erfolgt in Zusammenarbeit unseres Schulsekretariats und der Zentralen Informatikstelle.
Da ich die Datenbank nicht selber installiert habe, war es für mich interessant zu sehen, wie einfach die Sache eigentlich gehandhabt werden kann. Leider können wir nicht mehr über VPN auf die Zentrale Lehrerofficedatenbank zugreifen. Deshalb werde ich mit unserer Zentralen Informatikstelle abklären, ob das Modul Datenaustausch eine Variante für den Datentransfer Schule - Zuhause sein könnte. Weiter werde ich abklären, ob wir mit statischen oder dynamischen Niveau-Arbeitsgruppen, Wahlfach-Arbeitsgruppen arbeiten.
Die grosse Flexebilität und auch die Praxisnähe des Lehreroffice-Teams darf hier sicher auch erwähnt werden. Ich habe noch selten eine "Entwicklergruppe" kennengelernt, die sich so aktiv für die Bedürfnisse ihrer Kunden einsetzt.
Google for Educators - Frank Weber
Google entwickelt sich zunehmend zum Mittelpunkt des Internet ist schon lange mehr als eine Suchmaschine. Google stellt uns Online-Programme zur Verfügung mit denen wir Texte und Tabellen , Websites, Blogs und 3D-Modelle kreieren können.
- Für die Schule besonders wertvoll finde ich die Möglichkeit eine "Eigene Suchmaschine" zu erstellen und somit Inhalte einzugrenzen. Wie bewerkstellige ich das.
Ich suche http://google.com/coop/cse/ , dann drücke ich den "Create Custom Search Engine" - Knopf, nehme Einstellungen vor, teste es und baue das Suchfeld in die eigene Website ein. - Das Tool Google-Text&Tabellen bietet die Möglichkeit , dass mehrere Schülerinnen und Schüler gleichzeitig an einem Word-, Excel- oder Powerpointdokument arbeiten können.
- Google-Earth wird bereits heute erfolgreich im RZ-Unterricht integriert.
- Google-Blogs in der Schule: Dieses Tool ist vorallem für Schülerinnen und Schüler geeignet. Mit diesem Tool können sie Inhalte im Internet veröffentlichen, Feedback bekommen, Klassentagebücher führen. Für Lehrer bietet es die Möglichkeit, Unterlagen, Materialien und Anweisungen zu publizieren, mit Eltern zusammenzuarbeiten, die eigene Arbeit zu reflektieren und sich zu vernetzen.
- Google-Webalbum mit Picasa. Mit diesem Tool lässt sich mit einfachen Mitteln ein tolles Webalbum erstellen.
- Google for Educators: Diese Seite hat speziell für Lehrende Informationen zusammengestellt und bietet Tipps für den Einsatz von Google-Diensten im Unterricht
Achtung!!! Spion!!!
Bei Surfen im Netz hinterlassen wir Spuren. Google lebt von diesen Spuren und macht damit ein Geschäft. Doch die Entwicklung wird uns immer mehr von unseren noch versteckten LANs hervorlocken in die Weite-Gooogle-Welt, wo ein Computer mit Internetanschluss genügt, kein schuleigener Server mehr nötig ist, es keine Installations- und Wartungsarbeiten mehr braucht.
Ist das der Spion, den wir lieben.
Screencasts - Frank Weber
Ein Screencast ist ein digitaler Film, der die Abläufe bei der Verwendung von Software am Computer-Bildschirm wiedergibt und gegebenfalls beschreibt. Häufig werden die Abläufe von Audio-Kommentaren begleitet.Klassische Anwendungsfälle für Screencasts sind:
- die Bedienung einer Software lhren
- Installationsvorgänge dokumentieren
- Dokumentation von Bugs
- Vorstellung von Neuheiten (Marketing)
- as standalone tutorials, software demos, or orientation
- Rapid eLearning Content => Vertonte Präsentation
- Testen von Websites oder Software
- Captivate von Adobe (ca. 700.- bis 800.- Fr.)
- Camtasia Studio von Techsmith (ca. 400.- Fr.)
- TurboDemo von Balesio
- ScreenFlow von Telestream
- Wink (Linux und Windows; Freeware)
Jing (Win+Mac - Basisversion gratis, Proversion kostet) - Screenjelly (Webbasiert, automatisierte Publikation über Twitter)
- Screenr (Webbasiert, ebenfalls Publikation über Twitter)
Lego Mindstorms NXT - Bea Straub
Ich arbeite schon länger mit Lego Mindstorms, jedoch noch mit dem Vorgänger Modell von NXT, nämlich dem RCX. Lego bietet dem Schüler ein ideales Feld, kreativ und auch logisch konsequent zu arbeiten. Labview ist die eigentlich Grundsprache der Programmierung der Kontrolleinheiten. Dieses "Objektorientierte Programmieren" lässt sich bis zur technischen Fachhochschule weiterentwickeln. Ist also sehr offen und entwicklungsfähig. Ich arbeite jeweils in der 3. Sek im MNU mit Lego Mindstorms. Zuerst können die Schüler (2 Schüler pro Lego-Einheit und Notebook) selbständig einen Einführungskurs absolvieren. Anschliessend erarbeiten wir jeweils ein gemeinsames Projekt. Mein letztes MNU-Projekt war folgendermassen organisiert. Eine Gruppe hat einen Bagger gebaut, der den Lastwagen einer zweiten Gruppe mit Pet-Kügelchen beladen konnte. Der Lastwagen der 2. Gruppen musste einer schwarzen Spur nachfahren können. Eine dritte Gruppe hat einen Bahnübergang gebastelt mit der Auflage: Wenn der Lastwagen kommt, muss das Blinklicht angehen, die Barriere muss runter, nach 2 Minuten wieder rauf, das Blinklicht muss abstellen und der Lastwagen weiterfahren. Die Gruppe 2 musste den Lastwagen so programmieren, dass nach dem Bahnübergang der Lastwagen an einem Abladeplatz anhielt, die Petkügelchen kippen konnte und dann wieder Richtung Bahnübergang zurückfuhr. Eine vierte Gruppe musste den "E-Mail-Verkehr" zwischen Lastwagen - Bahnübergang regeln und die einzelnen Programme miteinander verknüpfen. Die Schüler waren immer wieder erstaunt, wie einzelne kleine Details (z.B. Veränderter Lichteinfall für die Lichtsensoren) für Fehlfunktionen nach sich ziehen konnten.
Ich möchte in den nächsten Jahren unsere RCX -Einheiten mit NXT-Einheiten erweitern. RCX und NXT können ohne Probleme miteinander arbeiten. NXT bietet natürlich von viel flexiblere Projektmöglichkeiten als RCX. Ich freue mich bereits darauf.
Virtuelle Welten - Hanspeter Füllemann
Aktuell ist dieses Thema erst auf Hochschulstufe. Auf der Sek 1 und der Primarschule ist dies eigentlich noch kein Thema.
Virtuelle Welten werden uns in Zukunft vermehrt begegnen . So z.B. "Google-Streetview". oder Google-Earth in verschiedenen Schichten.
http://www.asssociationofvirtualworlds.com/ bietet eine riesigen Katalog von Spielen an.
In diesen Virtuellen Welten hat der Spieler einen Stellvertreter, einen "Avatar". So kann man in "The Movies" Filmstudios aufbauen und Beziehungen pflegen. Club Pinguin ist eine Virtuelle Welte, in der für die Anmeldung ein Elternmail erforderlich ist. Der Avatar ist hier ein Pinguin. In diesen Virtuelle Welten können mit eingebauten Kameras anscheinend auch Filme gedreht oder Musik-Clips erzeugt werden. Heutzutage werden solche Virtuellen Darstellungen auch im Verkauf etc. eingesetzt. So kann an einem Legostand über eine Kamera eine Schachtel mit Inhalt über einen Code erkannt werden, und als Demonstration wird dann z.B. der Bagger in einem Monitor zusammengebaut. Mit dem iPhone GPS kann man sich über ein WIKI zusätzliche Infos zu einzelnen Häusern der Strassen holen. Küchenbauer nutzen schon lange 3D auf dem PC und lassen den Kunden durch die zukünftige Küche schreiten.
Was müssen virtuelle Welten können, um attraktiv zu sein.
Zielgruppe muss definiert sein
Betriebssystem
Browser Client
Grafik 2D/3D
Kosten pro Monat
Weitere Kosten
User online
Ziel des Spiels
Avatar editierbar
Kommunikationsmöglichkeit (Text/Voice/..)
Freundeslisten
Gruppenfunktionen
Perspektive
Landbesitz
Objekte erstellen
....
Solche Voraussetzungen erfüllen z.B.
- World of Warcraft ist ein Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel, das Spieler gleichzeitig zusammen über das Internet spielen. Das Spiel gehört mit mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz jährlich zu einem der lukrativsten Unterhaltungsmedien. Wie bei manchen MMORPGs üblich, muss für World of Warcraft ein monatliches Entgelt entrichtet werden.
- Second Life wurde ab 1999 von Linden Lab in San Francisco entwickelt. Das erklärte Ziel von Linden Lab ist es, eine Welt wie das "Metaversum" zu schaffen, das in dem roman Snow Crash beschrieben wird: eine vom Benutzer bestimmte Parallelwelt von allgemeinem Nutzen, in der Menschen interagieren, spielen, Handel betreiben und anderweitig kommunizieren können. Die Second-Life-"Welt" existiert in einer grossen Serverfarm, die von Linden Lab betrieben und allgemein als Grid (Gitter) bezeichnet wird. Die Welt wird von der Client-Software als kontinuierliche 3D-Animation dargestellt, die ein Raumgefühl verleiht und in die zusätzliche Audio- und Videostreams eingebunden werden können. Die Client-Software stellt ihren Nutzern, die als Bewohner bezeichnet werden, Werkzeuge zur Verfügung, um ihren Avatar zu gestalten, Objekte zu erschaffen, durch die Second-Life-Welt zu navigieren, die Welt durch eine erweiterte Kamerasteuerung in komfortabler Weise zu betrachten und mit anderen zu kommunizieren. Die Navigation wird durch eine interne Suchmaschine und die Möglichkeit erleichtert, Landmarken zu setzen, über die man sich durch die Welt teleportieren kann.
Virtuelle Welten können verführen und süchtig machen. Dies ist eines der Hauptbedenken, die in der nachfolgenden Diskussion aufkamen. Leute flüchten aus der realen Welt in eine fiktive und verlieren den Bezug zur realen Welt. Reale Konflikte können dann eben die Folge sein.
Podcasting - Hanspeter FüllemannPodcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von abonnierbaren Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet. Das Kofferwort setzt sich aus den beiden englischen Wörtern iPod und Broadcasting zusammen. Ein einzelner Podcast (deutsch: Hörstück, genauer Hördatei oder Bewegtbilddatei) ist somit eine Serie von Medienbeiträgen (Episoden), die über einen Feed (meisens RSS) automatisch bezogen werden können.
Man Podcast als Radiosendungen auffassen, die sich unabhängig von Sendezeiten konsumieren lassen.
Podcast-Portale sind zum Beispiel "WDR", "BBC", "SFPodcasts", "podster.de", "podcast.de"
Um selber Podcasts zusammenstellen zu können. bracht man auf Windows minimum den Movie Maker um aufgenommenesFilmmaterial zu schneiden und Audacity um die Vertonung durchzuführen.
Mit "Creative Commons" oder "flickr.com" kann die ganze Geschichte des Urheberrechts mit den Schülern aufgegleist werden.
Eine kurze Übersicht, wie Podcasts mit der kostenlosen Software "Loudblog" publiziert werden können, findet sich bei http://www.schulpodcasting.info/. Zusätzlich werden eine Anleitung angeboten. Loudblog wird auf einem Webserver installiert und stellt Kategorien und RSS-Feeds zur Verfügung.
Lernapéro
An dieser Stelle möchte ich meinen Kollegen für ihre Präsentation und ihren Mehraufwand herzlich danken.
Thomas Dörig hat einen Einblick in TopTeach gegeben. Ich kenne dieses Lernprogramm vorallem vom Lernareal und habe es sehr schätzen gelernt.
Adrian Riss, der Cyber-OL-Läufer, hat mich eigentlich sehr mit seinem Thema Geocaching überrascht. Diese neue Form von Versteckenspiel kann anscheinend ganze Volksschichten bewegen. Leider birgt auch diese "Neue gäggige Form von Versteckenspielen" Gefahren für unsere Umwelt. So werden oft im Winter und Frühling im Wald unnötig Wildtiere gestört.
Balz Schegg hat uns seine "Glärnisch-Lernplattform" vorgestellt und Niklaus Wolgensinger hat uns das mir bestens bekannte ECDL vorgeführt.






