Was heisst eigentlich "Information" für den Informatikverantwortlichen. Rainer Lipp, der Kursleiter hat sich dazu einige Gedanken gemacht und für seinen Job als Informatikverwantwortlicher ein Mindmap erstellt.
Information wird geholt und weitergegeben. Ich als Informatikverantwortlicher muss viele Infos holen, verarbeiten und an meine Umwelt weitergeben. In einem 1. Schritt haben Nick und ich anhand des vorgebeben Mindmaps versucht, uns mit unseren Aufgaben in unserer Informatik wieder zu finden. Wir haben festgestellt, dass durch die professionelle Art unseres zuständigen Schulrats und unseres Informatikstellenleiters eigentlich alle Punkte abgedeckt sind.
In Diepoldsau sind alle Primarschulhäuser sowie das Oberstufenzentrum Kleewies an der Glasfaser. Die ganze Verwaltung erfolgt über einen einzigen Server, der mehrere Aufgaben teilt. Der Technische Support erfolgt hauptsächlich über einen Externen Support. Die ganze Anlage ist relativ "flach" gehalten. Dies verringert natürlich den Support immens. E-Mail ist ausgelagert.
Ein gutes Beispiel für die Integration des Informatikunterrichts in anderen Fächern (so vom Kanton vorgegeben) ist die Arbeit "Benedictus" von Rainer Lipp. Hier sind pfannenfertige Informatikanwendungen für andere Fächer wie Deutsch etc. zu finden. Der Aufbau des Informatikunterrichts am OZ Kleewies hat sehr viel Ähnlichkeit mit unserem Konzept.
Grafstat.de ist ein gutes Online-Umfrage-Tool. Da ich in der Suchtpräventionsgruppe "Alles Klar" eine Online-Umfrage organisieren muss, kommt mir dieses Tool wie gerufen.
Allzuviel Neues hat es für mich nicht gegeben. Trotzdem möchte ich Rainer Lipp für seine offene Art, seine Dokumente zur Verfügung zu stellen, recht herzlich danken. Es lassen sich immer wieder Anregungen für Verbesserungen finden.
Montag, 22. Februar 2010
Modul 5a Support, Information
1. Einführen in die Übungsumgebung und erfassen derselben:
Die Übungsumgebung vom Block 4a ist wieder vorinstalliert. Ziel ist es, ein Inventar zur Übungsumgebung zu erstellen. Die Grundidee: Man baut sich eine relationale Datenbank auf in der einerseits die Produkte klar deklariert sind z.B.:
Prod-ID Produktbezeichnung Hersteller JG Beschreibung
NB_1 IBM ThinkPad R52 Modell 1847 IBM/Lenovo 2006 Arbeitsplatzcomputer mit ext. Floppy,
Netzteil 230 V
Dr_1 HP Photosmart c309a HP 2007 Netzwerkdrucker
Dr_2 HP Photosmart 3210 HP 2006 Netzwerkdrucker
U_LW_1 Sony "xyz" Sony 2009 Externes USB-Laufwerk
...
andererseits erfasst man die Objekte, welche eben mit diesen Produkten bestückt sind:
Arbeitsplatz 3: Meier: Tastatur: AT-Tech, Netzwerkdrucker: Dr_1, Externes Laufwerk: U_LW_1 etc.
Ich werde für mich so schnell als möglich eine solche Inventarisierung durchführen. Die Vorlagen für den Hardwarekatalog, den Betriebssystem- und Softwarekatalog sowie wie die Stücklisten "Hardware und Betriebssysteme" und "Software / Applikationen / Tools" halte ich gerade in unserer IT-Grösse für sinnvoll.
Im nächsten Arbeitsschritt haben wir die vorgestellte Übungsumgebung in der Gruppe zusammengestellt. Die Geräte sind bereits vorkonfiguriert. Das Netz läuft ohne Probleme und wir können mit der Datenaufnahme beginnen. Bei der Verkabelung muss in Echtfall eine saubere Beschriftung der Anschlüsse gewährleistet sein. Dies hat uns im Serverraum auch schon viel Zeit gekostet. Dann erfassen wir das IP-Konzept, holen uns eine Übersicht über die lokalen Benutzer auf den verschiedenen Arbeitsstationen:
Gefragt wird nach: PC-Name, Domäne, lokaler Administrator (Benutzername, Passwort), lokaler Hauptbenutzer (Benutzername, Passwort), Gastbenutzer (Benutzername, Passwort). Aufwändiger ist die Erfassung der Serverkonfiguration: PC-Name, Domäne (Konifiguration DNS; Server/Domänen-Administrator, Hauptbenutzer, DHCP-Server (IP-Bereich); DNS (Zone, Domäne); Domänenbenutzer; File Server (Freigegebene Ordner), Print Server (Liste der freigegebenen Drucker, Liste der Benutzer).
Anschliessend setzen wir den Printserver auf. Hier hat sich ein unerklärlicher Fehler eingeschlichen. Nachdem wir beim Drucker die vorgesehene IP eingetragen haben, fanden wir über TCP/IP den Drucker nicht. Wir stellten anschliessend fest, dass die ursprünglich eingebene IP beim Drucker geändert war. Nachdem wir dann die IP wieder korrigiert haben, und dem System genügend Zeit zur Initialisierung gegeben haben, funktionierte der Drucker und die Installation des Netzwerkdruckers auf den verschiedenen Arbeitsstationen ohne Probleme. Leider haben wir nicht mehr genug Zeit, einen Fileserver aufsetzen. Ich habe schon mehrfach Laufwerk und entsprechende Ordnerfreigaben gemacht. Für unsere charmanten Ladies wäre dies sicher interessant gewesen.
2. Einführung in die Dokumentation im ICT-Umfeld; Übersicht in die Betriebsprozesse anhand ITIL und deren Adaption
Die folgende Abbildung zeigt das vielfältige Wirkungsfeld eines ICT Service Providers.
Wir hatten die Aufgabe, die Betriebs- und Unterhaltsprozesse auf unsere Übungsanlage runterzubrechen. Dadurch sind mir die einzelnen Prozesse erst klar geworden.
Service Support Prozesse:
Einen Service- oder Help Desk wird in First- und Second Level Aufgaben aufgegliedert. Dabei liegt dem Thema "Incident Management" die Erfassung des Problems vor Ort zu grunde. Beim "Problem Management" wird in einer Sammlung von Störungstypen das zutreffende ausgewählt. Beim "Change Management" wird sichergestellt, dass Veränderungen möglichst effizient und kostengünstig durchgeführt werden. Das Release Management erfasst die Zeitfenster für geplante Veränderungen in der ICT. Configuration Management erhebt der Konfigurationsdaten.
Service Delivery Prozesse:
Service Level Management dient der Definition, Überwachung und Optimierung von IT-Dienstleistungen.
Capacity Management: Capacity Management erstellt aus den Geschäftsanforderungen den Kapazitätsplan und überwacht dessen Einhaltung
Availability Management: Sie legt die Verfügbarkeit fest, plant und überwacht sie.
Continuity Management: Sie plant die Verfügbarkeit auch in Krisensituationen.
Zum Schluss möchte ich Andreas Thurnheer für seine perfekte Vorbereitung und seine unermüdliche Art, uns zu helfen, recht herzlich danken.
Die Übungsumgebung vom Block 4a ist wieder vorinstalliert. Ziel ist es, ein Inventar zur Übungsumgebung zu erstellen. Die Grundidee: Man baut sich eine relationale Datenbank auf in der einerseits die Produkte klar deklariert sind z.B.:
Prod-ID Produktbezeichnung Hersteller JG Beschreibung
NB_1 IBM ThinkPad R52 Modell 1847 IBM/Lenovo 2006 Arbeitsplatzcomputer mit ext. Floppy,
Netzteil 230 V
Dr_1 HP Photosmart c309a HP 2007 Netzwerkdrucker
Dr_2 HP Photosmart 3210 HP 2006 Netzwerkdrucker
U_LW_1 Sony "xyz" Sony 2009 Externes USB-Laufwerk
...
andererseits erfasst man die Objekte, welche eben mit diesen Produkten bestückt sind:
Arbeitsplatz 3: Meier: Tastatur: AT-Tech, Netzwerkdrucker: Dr_1, Externes Laufwerk: U_LW_1 etc.
Ich werde für mich so schnell als möglich eine solche Inventarisierung durchführen. Die Vorlagen für den Hardwarekatalog, den Betriebssystem- und Softwarekatalog sowie wie die Stücklisten "Hardware und Betriebssysteme" und "Software / Applikationen / Tools" halte ich gerade in unserer IT-Grösse für sinnvoll.
Im nächsten Arbeitsschritt haben wir die vorgestellte Übungsumgebung in der Gruppe zusammengestellt. Die Geräte sind bereits vorkonfiguriert. Das Netz läuft ohne Probleme und wir können mit der Datenaufnahme beginnen. Bei der Verkabelung muss in Echtfall eine saubere Beschriftung der Anschlüsse gewährleistet sein. Dies hat uns im Serverraum auch schon viel Zeit gekostet. Dann erfassen wir das IP-Konzept, holen uns eine Übersicht über die lokalen Benutzer auf den verschiedenen Arbeitsstationen:
Gefragt wird nach: PC-Name, Domäne, lokaler Administrator (Benutzername, Passwort), lokaler Hauptbenutzer (Benutzername, Passwort), Gastbenutzer (Benutzername, Passwort). Aufwändiger ist die Erfassung der Serverkonfiguration: PC-Name, Domäne (Konifiguration DNS; Server/Domänen-Administrator, Hauptbenutzer, DHCP-Server (IP-Bereich); DNS (Zone, Domäne); Domänenbenutzer; File Server (Freigegebene Ordner), Print Server (Liste der freigegebenen Drucker, Liste der Benutzer).
Anschliessend setzen wir den Printserver auf. Hier hat sich ein unerklärlicher Fehler eingeschlichen. Nachdem wir beim Drucker die vorgesehene IP eingetragen haben, fanden wir über TCP/IP den Drucker nicht. Wir stellten anschliessend fest, dass die ursprünglich eingebene IP beim Drucker geändert war. Nachdem wir dann die IP wieder korrigiert haben, und dem System genügend Zeit zur Initialisierung gegeben haben, funktionierte der Drucker und die Installation des Netzwerkdruckers auf den verschiedenen Arbeitsstationen ohne Probleme. Leider haben wir nicht mehr genug Zeit, einen Fileserver aufsetzen. Ich habe schon mehrfach Laufwerk und entsprechende Ordnerfreigaben gemacht. Für unsere charmanten Ladies wäre dies sicher interessant gewesen.
2. Einführung in die Dokumentation im ICT-Umfeld; Übersicht in die Betriebsprozesse anhand ITIL und deren Adaption
Die folgende Abbildung zeigt das vielfältige Wirkungsfeld eines ICT Service Providers.
Wir hatten die Aufgabe, die Betriebs- und Unterhaltsprozesse auf unsere Übungsanlage runterzubrechen. Dadurch sind mir die einzelnen Prozesse erst klar geworden.
Service Support Prozesse:
Einen Service- oder Help Desk wird in First- und Second Level Aufgaben aufgegliedert. Dabei liegt dem Thema "Incident Management" die Erfassung des Problems vor Ort zu grunde. Beim "Problem Management" wird in einer Sammlung von Störungstypen das zutreffende ausgewählt. Beim "Change Management" wird sichergestellt, dass Veränderungen möglichst effizient und kostengünstig durchgeführt werden. Das Release Management erfasst die Zeitfenster für geplante Veränderungen in der ICT. Configuration Management erhebt der Konfigurationsdaten.
Service Delivery Prozesse:
Service Level Management dient der Definition, Überwachung und Optimierung von IT-Dienstleistungen.
Capacity Management: Capacity Management erstellt aus den Geschäftsanforderungen den Kapazitätsplan und überwacht dessen Einhaltung
Availability Management: Sie legt die Verfügbarkeit fest, plant und überwacht sie.
Continuity Management: Sie plant die Verfügbarkeit auch in Krisensituationen.
Zum Schluss möchte ich Andreas Thurnheer für seine perfekte Vorbereitung und seine unermüdliche Art, uns zu helfen, recht herzlich danken.
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